Wieso #WählenGegenRechts

Unser Statement zur Bundestagswahl 2017

Vielen vielen Dank an alle, die uns unterstützt haben. Die Flyer und Plakate ausgedruckt, verteilt, und aufgehängt haben. Die uns gefolgt und retweetet haben.
Und natürlich auch einen großen Dank an alle, die gegen Rechts gewählt haben! Insbesondere die bisherigen Nichtwähler*innen sowie die, die zum ersten Mal gewählt haben.

Vor der Wahl ist nach der Wahl. Die Wahl ist nicht alles, Wahlen sind zwar sehr wichtig, aber das was zwischen den Wahlen passiert, ist genauso wichtig.
Wir werden den Kampf gegen Rechtspopulismus fortführen, jetzt erst Recht!
Wenn Gauland meint, er will alle „jagen,“ dann machen wir uns jetzt bereit zu kämpfen.
Wir sind mit 500 Euro gestartet als Gruppe von 5 wütenden Frauen, jetzt sind wir noch wütender geworden.

Wir werden nicht aufgeben.

Wenn ihr mit uns kämpfen wollt, dann meldet euch unter:
gutentag@waehlengegenrechts.de

Wenn ihr spenden wollt dann hier:

KONTAKT

Die Bundestagswahl steht vor der Tür

am Sonntag den 24. September ist es soweit. Unsere Kampagne #WählenGegenRechts spricht ehemalige Nichtwähler*innen und Unschlüssige an. Deutschlandweit sind Nichtwähler*innen die zweitgrößte Wahlgruppe, und Berlinweit die größte überhaupt. #WählenGegenRechts motiviert Menschen, ihre Stimme  gegen die AfD und NPD zu nutzen.

Nach der Wahl von Trump waren alle “überrascht” und erschüttert. Ähnlich war es bei Brexit, und bei der Wahl in Frankreich war die Angst vor dem rechten Front National groß. Im März sahen wir, wie eine hohe Wahlbeteiligung von 82% in den Niederlanden die Rechtspopulisten im Parlament blockieren konnte. Jetzt steht Deutschland vor einem ähnlich wichtigen Wendepunkt.

Nichtwähler*innen sind eine starke politische Gruppe in Deutschland. Mit 28,5% Wahlberechtigten, die sich 2013 an der Bundestagswahl nicht beteiligt haben, haben Nichtwähler*innen enormes Potenzial. Sie haben Macht – und wir wollen, dass sie es wahrnehmen.

#WählenGegenRechts ruft alle ehemaligen Nichtwähler*innen auf, ihr Wahlrecht wahrzunehmen und gegen die AfD zu stimmen!

Viele Nichtwähler*innen beteiligen sich nicht, weil sie denken, ihre Stimme würde eh nichts verändern. Doch das stimmt nicht. Bei der Abgeordnetenwahl 2016 in Berlin gab es einige Wahlbezirke, in der die AfD durch nur eine Handvoll Stimmen gewann. Wir müssen dagegen setzen. Wenn wir die Wahlbeteiligung erhöhen, sinkt auch die Wahrscheinlichkeit, dass die AfD die Fünf-Prozent-Hürde schafft und in den Bundestag kommt. Wir rufen Euch dazu auf, gegen den Rechtsruck zu stimmen, gegen den Aufstieg der AfD, gegen die Normalisierung von Rechtsaußen in unserer Gesellschaft. Wählt auch für die, die nicht wählen dürfen!

Wer nicht wählt, hilft der AfD!
Jede Stimme für eine andere Partei ist eine Stimme gegen die AfD.

ONLINE KAMPAGNE

Videoaktion

Mach ein kurzes Video (10 sec bis 1 min) von dir, um die Kampagne zu unterstützen und mehr Stimmen gegen Rechts zu sammeln. Erzähle, WARUM es wichtig ist, am 24.09. wählen zu gehen. Poste das Ganze auf deinen sozialen Medien mit dem Hashtag #WählenGegenRechts. Werbe aber bitte nicht für eine bestimmte Partei. Schließe mit unserem Slogan: “Wählen gegen Rechts – Rechtsruck stoppen!” ab.

Alternativ kannst du dein Statement + Hashtag auf ein Blatt Papier schreiben, ein Foto von dir damit machen, und posten!

Tagge dann 2 oder mehr deiner Freunde mit der Aufforderung, auch ein Video zu machen – mal schauen, wieviele wir zum #WählenGegenRechts motivieren können!

 

Beispielskript:

“Ich geh wählen! Weil [deine persönlichen oder Beispiel Statement]. Niedrige Wahlbeteiligung hilft den Rechtspopulisten. Wählen gegen Rechts – Ich bin dabei!”

„Wählen Gegen Rechts? Ich bin dabei! Ich stimme gegen den Aufstieg der AfD und gegen die Normalisierung von Rechtspopulismus in unserer Gesellschaft. Nicht wählen ist nicht neutral…bei hoher Wahlbeteiligung ist die Fünf-Prozent-Hürde höher! Jede Stimme für eine andere Partei ist eine Stimme gegen die AfD. Geht wählen! 24.09. – Rechtsruck Stoppen.

Du darfst in Deutschland nicht wählen?

Du kannst trotzdem ein Video aufnehmen!

Hier ist ein Beispielskript:

“Ich darf leider am Sonntag nicht wählen [obwohl ich schon x Jahre in Deutschland lebe] aber ich möchte Euch dazu aufrufen, wählen zu gehen! Seit Brexit, Trump, den Wahlen in Frankreich und in den Niederlanden [hier vllt. etwas über dein Land erzählen, falls es dort ähnliche rechtsextreme Bewegungen gibt] wissen wir, dass Rechtspopulismus in Europa sowie weltweit wieder wächst. In Deutschland könnte es sein, dass die AfD bald als drittstärkste Partei in den Bundestag einzieht Das ist eine gruselige Vorstellung! Das Beste, was Ihr im Moment machen könnt, um das zu verhindern ist, wählen zu gehen! Eine hohe Wahlbeteiligung mit viele Stimmen für die anderen Parteien kann helfen, den prozentualen Anteil der AfD niedrig zu halten. Nicht wählen ist nicht neutral: eine niedrige Wahlbeteiligung hilft der AfD. Wenn ich könnte, würde ich auf jeden Fall wählen gehen. Und deshalb bitte ich Euch: geht wählen! Wählen gegen Rechts! Stoppt den Rechtsruck!”

Poste dein Video auf deine sozialen Medien!

Nutze #WählenGegenRechts für deine Posts.

Lass Dich von diesen Beispiel-Statements inspirieren:

  • Deine/Meine Stimme zählt!
  • Keine Stimme den Rechtspopulisten!
  • Meine Stimme gegen Rechts!
  • Nie wieder Nazis im Bundestag!
  • 24.09. – Rechtsruck stoppen!
  • Jede Stimme für eine andere Partei ist eine Stimme gegen die AfD.
  • Wer nicht wählt, hilft der AfD!

Briefwahlbeweisfoto posten

Poste ein Foto von Deinen Briefwahlunterlagen mit dem Hashtag #WählenGegenRechts und #BriefwahlGegenRechts – wir teilen es dann auf unseren Social Media Kanälen mit einem dicken Lob!

RESSOURCEN

Du weißt noch nicht, wen du wählen sollst?

www.wahl-o-mat.de/bundestagswahl2017/

Die Zahl der Nichtwähler & Wahlergebnisse

Image Credit: Von Udo Brechtel – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=28498568

Der Anteil von Nichtwähler*innen in Deutschland hat sich bei den Bundestagswahlen in den letzten Jahrzehnten mehr als verdreifacht: von 8,9 % (1972) auf 29,2 % (2009)*. Nichtwähler*innen sind zeitweise die größte “Partei”, zum Beispiel bei den Landtagswahlen. Auch bei der Abgeordnetenwahl 2016 in Berlin waren die Nichtwähler*innen die stärkste Kraft. Gleichzeitig hat die AfD es geschafft, bisherige Nichtwähler*innen für sich zu mobilisieren. Bei der Bundestagswahl 2013 waren Nichtwähler*innen mit 28,5% des Stimmenanteils knapp hinter der CDU mit 34,1%.

*Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Nichtwähler

Bundestagswahlen 2013 Ergebnisse

Interaktive Wahlkarte von der Berliner Morgenpost, Berliner Abgeordnetenwahl 2016

Ein Video des Hamburger Miniaturwunderlandes zeigt perfekt, warum es so gefährlich ist, nicht wählen zu gehen

 

Wer ist die AfD?

„Wer ist die Berliner AfD“ Broschüre von der Antifa Berlin

Grundsatzprogramm der AfD (taz)

AfD Parteiprogramm (ZEIT)

Wir haben überprüft, was das AfD-Wahlprogramm Homosexuellen zu bieten hat – das Ergebnis war sogar schlimmer als erwartet“ (Hufftington Post)